Onboarding neuer Mitarbeiter
Der Onboarding-Pfad statt 4 Wochen Schatten-Lauf.
Statt 4 Wochen Schatten-Lauf hinter einem Vorarbeiter führt die Anleitung den Neuen selbst durch die ersten Tätigkeiten. Du baust einen Onboarding-Pfad: Tag 1 (Werksführung per QR, PSA, Sicherheitseinweisung) → Woche 1 (erste einfache Tätigkeit, Schichtablauf, 6S) → Woche 2–4 (weitere Tätigkeiten, Setup, Qualitäts-Checks, erste Selbständigkeit). Bestehende Use-Case-Anleitungen werden verlinkt statt neu geschrieben.
- Neue Mitarbeiter brauchen 4+ Wochen bis zur Produktivität
- Das Onboarding hängt an 1–2 Trainern, deren Zeit knapp ist
- Saisonkräfte oder hoher Turnover wiederholen das teure Spiel ständig
- Anderssprachige Mitarbeiter brauchen besonders lange — oder einen Übersetzer
- Es gibt einen Onboarding-Plan auf Papier, aber jeder Trainer macht's anders
1. Die 10–15 wichtigsten Tätigkeiten der ersten 4 Wochen identifizieren. 2. Pro Tätigkeit eine Anleitung. 3. Als Pfad strukturieren: Tag 1 → Woche 4. 4. Fortschritts-Check pro Mitarbeiter. 5. Mehrsprachig veröffentlichen — GIRI übersetzt automatisch.
Im Pilot-Kontext: Onboarding ist der natürliche Skalierungs-Bereich in Bootcamp Phase 3 (Scale It).
- -50% Time-to-Productivity
- -40% Onboarding-Aufwand für Trainer (REWO Polish Plant Case)
- Skalierbar und trainer-unabhängig, parallelisierbar
- Konsistente Qualität — jeder Neue bekommt dasselbe Onboarding
- Logistik (hoher Turnover, Saisonkräfte)
- Lebensmittelproduktion (Saisongeschäft)
- Fertigung mit hohem Migrantenanteil
- Schnell wachsende Standorte
- Onboarding als einmaliges Event sehen — lieber als Pfad mit Fortschrittsmessung
- Sicherheits-Themen ans Ende stellen — das ist Tag 1, nicht Woche 4
- „Lerne durch Zuschauen" beibehalten — nicht skalierbar
- Alles extra neu schreiben — bestehende Anleitungen in den Pfad verlinken